KV Rhein-Lahn

 

Vorsitzender:

Dr. med. Michael Monet
Rathausstraße 15
56379 Scheidt


E-Mail: m_monet@yahoo.de


Tel.: 06439-6957 (privat)

Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Homepage


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Wir heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns auf Ihre Unterstützung!

 

 

„Bürger in Europa – Europa der Bürger"

 

Unter diesem Motto stand das von der Europa-Union – KV Rhein-Lahn organisierte Quartiergespräch, das in Nastätten stattfand.

Trotz der schwachen Besucherzahl war die Veranstaltung von einer lebhaften Debatte geprägt.

Referent war Herr Karsten Lucke – SPD -, Mitglied des Europäischen Parlaments. Seine politische Tätigkeit in Brüssel konzentriert sich auf die Arbeit im Entwicklungs-Ausschuss, Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten und Menschenrechte.

Bürger in Europa zu sein, bedeutet vor allem seit über 70 Jahren in Frieden zu leben. Bis Mitte Februar dachte niemand, dass sich daran etwas ändern könnte. Der von dem russischen Aggressor Putin angezettelte Krieg in der Ukraine zeigt, dass Europa noch mehr als bisher zusammenwachsen muss.

Herr Lucke zeigte auf, dass unser Alltag positiv von Europa durchtränkt ist. Die Wahrnehmung der Bürger jedoch ist wegen der vielen Vorschriften eher negativ. Das ist im Kommunikations- und Bildungsdefizit begründet.

Die vier Grundfreiheiten der EU – Dienstleistungs- Kapitalverkehrs-, Personen- und Warenverkehrsfreiheit – sind unumstößlich.

Die 2019 gestartete „Konferenz zur Zukunft Europas“, in der alle EU-Institutionen, Mitgliedstaaten und Mitbürger darüber diskutieren, wie die Zukunft der EU aussehen soll, endete in diesem Jahr und ist in der Pandemie weitestgehend untergegangen.

Vertragsreformen, die das Einstimmigkeitsprinzip abschaffen, werden kurzfristig nicht umsetzbar sein. Dr. Monet sieht im Verhalten Polens und Ungarns einen eklatanten Verstoß gegen EU-Recht.

In der Diskussion wurde auch auf die mangelhafte Berichterstattung in den Medien hingewiesen.

Lobbyismus im Europa-Parlament sieht Herr Lucke durchaus auch positiv, da alle Aktivitäten transparent dargestellt werden.

Abschließend stellte Herr Lucke fest, dass Begegnungen der Bürger Europas entscheidend zum Europa der Bürger beitragen. Bedauerlicherweise fühlt sich die Jugend beim Thema Europa nicht angesprochen. Hier muss ein Weg gefunden werden, dass sich mehr junge Menschen für Europa engagieren.

 

 

Balduinstein/Rhein-Lahn. Die Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Rhein-Lahn der Europa Union Rheinland-Pfalz vom Mittwoch im Hotel „Lahnblick“ in Balduinstein stand ganz im Zeichen des Krieges in der Ukraine und der schrecklichen Bilder, die uns täglich über die Gräueltaten der russischen Armee via Fernsehen erreichen. „Putins Angriffskrieg in der Ukraine ist eine unfassbare Katastrophe und erinnert an vergleichbare Menschenrechtsverletzungen im vorigen Jahrhundert“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme des Verbandsvorstands. Dabei beklagen die Unterzeichner – darunter neben dem Vorsitzenden Dr. Michael Monet (Scheidt) Landrat Frank Puchtler, MdL Matthias Lammert (Diez), Waldemar Winkler (Oberneisen) und Mechthild Schmidt (Dörnberg-Hütte) - vor allem das bestehende Veto-Recht einzelner Staaten gegen mehrheitlich gefasste Beschlüsse des Europäischen Parlamentes. „Es kann nicht sein, dass Ungarn einem Alleinherrscher in Moskau den Rücken stärkt, wenn dieser es zulässt, dass die Menschenrechte in einer Weise missachtet werden, wie es derzeit in der Ukraine geschieht“, betonte Dr. Monet in Balduinstein. Ein solches Vetorecht entmachte die  gewählten Volksvertreter und widerspreche in eklatanter Weise den Regeln der Demokratie. Deshalb sei es an der Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger überall in Europa ihre Passivität ablegen und die Gestaltung ihrer Zukunft mittragen, indem sie die  zunehmend lauter werdenden „No-Veto!“-Forderungen der Europa-Union aktiv unterstützen.

In diesem Zusammenhang bedauerte der Vorstand, dass die eigens zu einer Aussprache über das aktuelle Thema eingeladenen Vertreter der Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Diez sowie der neu gewählte Landrat des Rhein-Lahn-Kreises nicht an der Versammlung teilnehmen konnten,

 

In seinem Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung erinnerte Michael Monet, an die Aktivitäten des Kreisverbandes in der zurückliegenden Legislaturperiode. Dazu zählten – so weit es im Rahmen der Corona-Beschränkungen möglich war - neben den „Quartier-Gesprächen“ über aktuelle Themen mit interessierten Teilnehmern in wechselnden Regionen des Rhein-Lahnkreises unter anderem mehrere Online-Konferenzen mit Mitgliedern des Europäischen Parlamentes sowie die unverzichtbaren Malwettbewerbe für alle Schulen.

 

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Dr. Michael Monet erneut zum Vorsitzenden des Kreisverbandes Rhein-Lahn der Europa-Union Rheinland-Pfalz berufen. Wiedergewählt sind auch Mechthild Schmidt in ihrer Funktion als  Schriftführerin und Schatzmeisterin sowie die Beisitzer Matthias Lammert und Waldemar Winkler. Neu hinzu als 3. Beisitzerin kam Rosemarie Buchart aus Holzappel. Als Wahlleiter fungierte Gerhard Schäfer (Dausenau).

 

Stellungnahme Kreisverband Rhein-Lahn zu Putins Angriffskrieg auf die Ukraine

 

 

Putins Angriffskrieg auf die Ukraine ist eine unfassbare Katastrophe und erinnert uns an vergleichbare Zustände im vorigen Jahrhundert. Die überparteiliche Europa-Union ist solidarisch mit der Ukraine und ihren Bürgerinnen und Bürgern, die Opfer eines in Europa nicht mehr für möglich gehaltenen Verbrechens eines Diktators werden.

Die Europa-Union KV Rhein-Lahn begrüßt in vollem Umfang die Resolution aller Länder der EU für die Aufnahme der Flüchtlinge aus der Ukraine. Zum ersten Mal waren sich ohne Ausnahme alle Länder über Nacht einig über die humanitären Maßnahmen. Das bestätigt, dass Europa in Zukunft dringend Konsequenzen über seine Handlungsfähigkeit und weltweite Wahrnehmung seiner Stärke umsetzen muss.

Wir begrüßen die gemeinsamen Sanktionen gegen Russland und bedauern die Handlung der ungarischen Regierung in Bezug auf die Waffenlieferungen an die Ukraine, die de facto eine Unterstützung Putins darstellt.

Die EU-Mitglieder sollten nicht nur in der akuten Notlage mit einer Stimme sprechen. Der Schritt, europäische Handlungsfähigkeit durch eine echte gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik herzustellen, ist überfällig.

Das Veto-Recht muss weg! Eine solche Vorgehensweise widerspricht den Regeln der Demokratie, so wie es sich auch im UN-Sicherheitsrat zeigte. Ein Veto-Recht entmachtet das von den Bürgern Europas gewählte Europäische Parlament.

Es muss dringend ein anderer Weg eingeschlagen werden, der den parlamentarischen Willen respektiert. Dafür braucht das Parlament jedoch die Unterstützung der europäischen Bürger, die endlich ihre Passivität ablegen sollten und die Gestaltung der Zukunft mittragen.

Die europäische Friedensordnung muss wiederhergestellt werden. Die nationalen Egoismen müssen Platz machen für ein handlungsfähiges Europa, dass sich von niemandem auseinanderdividieren lässt, so auch der Wortlaut des Präsidenten Der Europa-Union Deutschland, Rainer Wieland.

Der Vorstand der Europa-Union KV Rhein-Lahn

Dr. Michael Monet, Landrat Frank Puchtler, MdL Matthias Lammert, Waldemar Winkler, Mechthild Schmidt

Offener Brief gegen den Krieg in der Ukraine

Großes Engagement für Europa an der Realschule plus in Hahnstätten

Die Realschule plus in Hahnstätten beteiligt sich in diesem Jahr zum ersten Mal am 69. Europäischen Wettbewerb mit dem Motto: Nächster Halt: Nachhaltigkeit

Bei einem Besuch des Vorsitzenden des Kreisverbands Rhein-Lahn, Dr. Michael Monet

und des Vorstandsmitglieds Mechthild Schmidt stellten der Schulleiter, Herr Achim Lehnert,

die Leiterin der an Wettbewerb teilnehmenden Klasse, Frau Konrektorin Sandra Berendt sowie

die Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung ihre Arbeiten vor.

Ein Thema des diesjährigen Wettbewerbs befasst sich mit „Urban Gardening“ und passt genau in

die Planungen der Schule, bei der Neugestaltung des Atriumdaches die Ideen der Schüler

einzubeziehen.

Außerdem knüpft die Lehrerin des Fachbereichs Französisch, Frau Brill, die an einer Schule in

der Bretagne unterrichtet hat, erste Kontakte zu dieser Schule im Rahmen des Erasmus-Programms

der EU, die sich noch in der Aufbauphase befinden. Zunächst ist an ein Treffen der Schülerinnen

und Schüler beider Schulen evtl. in Paris gedacht.

Auf jeden Fall soll ein regelmäßiger digitaler Austausch stattfinden.

Herr Lehnert möchte in Zukunft auch Kontakte zu anderen europäischen Schulen aufnehmen.

Pressemitteilung

75 Jahre Europa-Union Deutschland

Forderung nach EU-Verfassungskonvent und Europäischem Bundesstaat

 

Am 9. Dezember feiert die überparteiliche Europa-Union Deutschland ihr 75. Jubiläum. „Seit unseren Anfängen haben wir uns das Ziel eines europäischen Bundesstaates auf die Fahnen geschrieben und den europäischen Integrationsprozess Schritt für Schritt von bürgerschaftlicher Seite aus begleitet. Heute sind wir unserem politischen Ziel so nah wie lange nicht mehr“, sagt Dr. Michael Monet, Vorsitzender der Europa-Union, Kreisverband Rhein-Lahn.

„Im Koalitionsvertrag verspricht die neue Bundesregierung, dass sie sich für einen verfassungsgebenden Europäischen Konvent einsetzen wird, der unmittelbar auf die seit Mai laufende Konferenz zur Zukunft Europas folgen und zu einem föderalen europäischen Bundesstaat führen soll. Das entspricht genau unseren Forderungen und ist ein großer Erfolg“, erklärt Dr. Monet. „Was hätten wir uns Schöneres zu unserem 75. Gründungsjubiläum wünschen können!“, freut sich der Kreisverbandsvorsitzende. Zur Bewältigung und Koordinierung der Maßnahmen vermissen wir jedoch die Bildung eines Europäischen Ministeriums. Dies wäre auch ein Signal an die Bürger, dass die Politik sich ernsthaft mit dieser Thematik beschäftigen will.

Die Konferenz zur Zukunft Europas lädt Bürgerinnen und Bürger ein, sich über ihre Vision eines künftigen Europas auszutauschen. Die Diskussionen finden im Konferenzplenum, in europaweiten Bürgerforen und auf der mehrsprachen Online-Plattform https://futureu.europa.eu statt, auf der sich jede und jeder einbringen kann. Die Europa-Union werde die Konferenz weiter aktiv mit Aktivitäten und Beiträgen begleiten, kündigt Michael Monet an. Ihre Ergebnisse müssten die Grundlage eines neuen Europäischen Verfassungskonvents sein. „Wir werden unsere Brückenfunktion zu den Bürgerinnen und Bürgern nutzen, um für die nötige Unterstützung dieses großen Projekts zu werben, die es für dessen Gelingen braucht“, so Dr. Monet.

Die überparteiliche Europa-Union Deutschland (EUD) wurde am 9. Dezember 1946 als deutsche Sektion der Union der Europäischen Föderalisten (UEF) in der niedersächsischen Stadt Syke gegründet. `Eine auf föderativer Grundlage errichtete europäische Gemeinschaft´ war das Kernziel des Hertensteiner Programms, dem Grundsatzdokument von EUD und UEF.

Der Kreisverband Rhein-Lahn bietet allen an Europa Interessierten ein vielfältiges Veranstaltungsangebot und schafft Raum für persönlichen Austausch über europäischen Themen. Interessierte erhalten mehr Informationen unter www.europa-union-rlp.de/kreisverbaende/rhein-lahn oder direkt bei dem Vorsitzenden Dr. Michael Monet, Tel: 01755965222, Mail: m_monet@yahoo.de.

Wir appellieren an die Bürger des Rhein-Lahn-Kreises, intensiver zu zeigen, wie sehr sie sich für ein föderales Europa mit absoluter Erhaltung der lokalen Entitäten engagieren. Europa braucht den Einsatz seiner Bürger.

Pressemitteilung

Der neue Bundestag muss mehr Verantwortung für Europa zeigen

 

Am 26. September schaut ganz Europa auf Deutschland. Die Bundestagswahl entscheidet indirekt darüber, wer in den nächsten vier Jahren in Brüssel für Deutschland spricht. „Für uns ist besonders wichtig, dass der neue Bundestag sich mehr denn je für Europa einsetzt“, sagt Dr. Michael Monet, Vorsitzender der Europa-Union Kreisverband Rhein-Lahn. Unser überparteilicher Verein setzt sich für das in Frieden und Freiheit vereinte Europa ein, das unser Grundgesetz in seiner Präambel zum Staatsziel erklärt. Wir erwarten von der nächsten Bundesregierung, dass sie dieses Ziel mit neuem Elan verfolgt.“

 

„Europapolitik darf im Parlament nicht auf den Fachausschuss beschränkt bleiben. Auch die Regierung muss für eine klarere Europapolitik sorgen. Pressekonferenzen nach Europäischen Räten und jenseits dieser Gipfelereignisse weitgehend folgenlose Erklärungen auf Staatssekretärsebene reichen nicht mehr aus“, zeigt sich Dr. Monet überzeugt. „Die Bundesregierung braucht eine bessere Europakoordinierung und ein Gesicht für Europa, eine Ministerin oder einen Minister mit solidem administrativen Unterbau und klaren Zuständigkeiten.“ Im Bundestag müsse öfter ausführlich über zentrale europapolitische Fragen debattiert werden, sagt Michael Monet. Deutschland trage schon wegen seiner relativen Größe besondere Verantwortung für die europäische Integration.

 

Die gewählten Bundestagsabgeordneten müssen unbedingt von der national orientierten Denkweise Abschied nehmen und erkennen, dass die Zukunft sowohl wirtschaftlich als auch politisch über ein starkes Europa als Einheit hergeht, wenn wir noch ein weltweites Entscheidungsgewicht behalten wollen. Nationalistische Orientierung und Kleistaatlichkeit gehören definitiv zu unserer historischen Vergangenheit und haben keinen Platz in einer nachhaltigen Zukunft, die zu einem Erhalt der Menschheit Sorge tragen muss.

 

 

„Wir sind stolz, dass viele Bundestagsabgeordnete, Kandidatinnen und Kandidaten Mitglied unserer Vereinigung sind. In europapolitischen Fragen sind wir in den Wahlkreisen, unseren Städten und Gemeinden, das bürgerschaftliche Bindeglied. Wir laden regelmäßig ein zum Dialog über Europas Zukunft und informieren über die unterschiedlichsten europapolitischen Themen. Wir erwarten vom neuen Bundestag und der neuen Bundesregierung, dass sie sich für eine Verlängerung der Konferenz zur Zukunft Europas einsetzen. Denn nur so gibt es eine echte Chance, dort mit der Beteiligung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger konkrete Vorschläge für das Europa von Morgen auszuarbeiten“ so der Vorsitzende des Kreisverbands Rhein-Lahn.

68. Europäischer Wettbewerb 2021

Digital EU – and YOU?

 

48 Preisträgerinnen und Preisträger konnten auf Kreisebene trotz der pandemie-bedingten Ausnahmesituation, die auch in diesem Jahr für einen Rückgang von über 50 % der Beteiligung der Jahre zuvor sorgte, ausgezeichnet werden.

Dennoch nahmen 4 Schulen – FöS Oranienschule Singhofen, GS Freiherr-vom-Stein Nassau, GS An der Ringmauer Dausenau und IGS Nicolaus-August-Otto-Schule Nastätten – am diesjährigen Europäischen Wettbewerb teil.

Insgesamt nahmen bundesweit 42813 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil.

Besonders freut sich der Kreisverband Rhein-Lahn, dass 4 junge Künstler sowohl auf Kreis- als auch auf Landes- und Bundesebene mit ihren Arbeiten auf Platz 1 gelandet sind:

Noah Stier – FöS Oranienschule Singhofen                                                                           

Jonas Nermerich – GS Freiherr-vom-Stein Nassau                                                                    

Leo Ferdinand und Linus Konstantin Itzlinger – GS An der Ringmauer Dausenau

 

Der 68. Europäische Wettbewerb setzte sich mit der Perspektive von Kindern und Jugendlichen im Zeitalter der Digitalisierung auseinander: Digital EU – and YOU?                  

Wie verändert die Digitalisierung die Lebenswelt von Kindern, kann ein Roboter einen menschlichen Freund ersetzen?

Welche Ausdrucksformen sind erst durch das Internet möglich geworden?

Wie haben soziale Medien unsere Kommunikation verändert?       

Welche Auswirkung hat die Digitalisierung auf unsere Umwelt?

Auf diese Fragen fanden die Schüler vielfältige Antworten.

Am 28. Juni 2021 haben Vorstandsmitglieder der Europa-Union alle Preise den Schulen zur Verteilung an die Preisträgerinnen und Preisträger übergeben.                           

In der Nicolaus-August-Otto-Schule Nastätten war sogar eine kleine Feierstunde möglich.

 

3. Videokonferenz der EUROPA-UNION KV Rhein-Lahn am 29.04.2021, 18:30 Uhr

Thema: „Europa vor alten und neuen Herausforderungen – Was bringt die Zukunft für uns Europäer?“

 

Gastredner:

Heinz-Wilhelm Schaumann, Vizepräsident der Europa-Union Deutschland e. V.

Der in Dernau (Ahr) wohnende Referent ist auch Mitglied des Experten- und Rednernetzwerks TEAM EUROPE der Europäischen Kommission                                                                                                              

Dr. Monet begrüßte die Teilnehmer an der Konferenz und dankte Herrn Schaumann, dass er für eine Diskussion mit unserem Kreisverband Zeit gefunden hat.

Dr. Monet bedauerte, dass das Thema Europa in den Medien wenig Interesse findet. So stand ein Link zu einer Europa-Diskussion einen Tag zu spät in der RLZ. Im Nachmittagsprogramm des ZDF findet man die einzige Sendung zu Europa.

Herr Schaumann bedankte sich für die Einladung des KV, die er sehr gerne angenommen hat.

Er stellte fest, dass sich Europa seit ca. 15 Jahren im Krisenmodus befindet und von einer zur nächsten Herausforderung wechselt. Mitte der 2000er Jahre blickte man noch hoffnungsvoll in die Zukunft. Mit der Ost-Erweiterung war Europa auf einem guten Kurs. Schritt für Schritt kamen mit der Weltwirtschaftskrise, der Finanzkrise in Griechenland, der Flüchtlingskrise, des Brexits und des damit verbundenen Austritts Groß-Britanniens große Probleme auf die EU zu. Das Thema „Klima“ rückt in den Mittelpunkt der EU-Politik. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor war die Trump-Politik. Europa stand zwischen Trump, Putin und China. Mit der Corona-Pandemie sind dann alle Probleme in den Hintergrund gerückt. Diese wird eine Herausforderung auf Dauer sein. Die große Frage ist: „Ist alles bezahlbar, können die Probleme gelöst werden?“

H. Schaumann wies auf die von der Präsidentin der Europäischen Kommission, Frau Ursula von der Leyen, angeregte Konferenz zur Zukunft Europas hin. Diese elektronische Plattform futur.eu.europa.eu kann von allen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. Hier können politische Inhalte transportiert werden. Keine Meinung, Idee oder Kritik bleibt unberücksichtigt.

Man wird nicht ganz vor Desinformationen geschützt sein, man kann aber direkt darauf reagierten.

H. Schaumann stellte die Frage: “Welche EU wollen wir? Wollen wir einen Bundesstaat? Wie bekämpfen wir den aufkommenden Nationalismus und Populismus? Die Europa-Union wurde gegründet, um auf Missstände hinzuweisen.

Nie sollte die Grundidee in Frage gestellt werden, auch wenn nicht alles optimal läuft.

Die EU darf die Zeit nicht verpassen, sich der Digitalisierung zu stellen. Auch muss die EU ihren Beitrag leisten, dass sich das Klima verbessern kann.

In der anschließenden Diskussion wies Dr. Monet auf die Zunahme von Nationalisten in allen Ländern der EU hin. In der Presse findet die EU keine Erwähnung. Wie kann das geändert werden? Durch die Abhängigkeit an Fernost-Länder geraten europäische Bürger nur wegen der höheren Gewinne in Not. Wie steht es um die Gerechtigkeit? Die EU muss sich zur Einstimmigkeit entwickeln!

Herr Schaumann sieht das Einstimmigkeitsprinzip auch als Hindernis an, das nicht zielführend ist. Das Abhängigkeitsverhältnis durch die Auslagerung in den Osten hat seiner Meinung nach die EU selbst entschieden. Um die Produktion in die EU zurückzuholen, braucht man sichere Lieferketten.

Herr Schaumann sieht auch die mangelnde Erwähnung zur EU in den Medien. Er empfiehlt eine positive Berichterstattung – z. B. über erfolgreiche Jugendprogramme in Europa. Europäische Themen sollten am besten über lokale Medien verbreitet werden.

Herr Lammert bedauerte, dass der Bekanntheitsgrad der Europa-Union als Verein sehr dürftig bleibt und dementsprechend und ihr Engagement für die Zukunft ignoriert wird.

Herr Schaumann machte einige Vorschläge, diese Situation zu verbessern. (z. B. Quiz in den Mitteilungsblättern und – sobald Präsenz möglich wird – Quartiergespräche)

Dr. Monet dankte Herrn Schaumann zum Abschluss der Konferenz auch im Namen des Vorstands für den sehr informativen Vortrag und die anschließende Diskussion.

Zukunftskonferenz: Europa-Union fordert verbindliche Ergebnisse

„In diesem Jahr feiern wir am 9. Mai nicht nur den Europatag, sondern auch den Start der “Konferenz über die Zukunft Europas“, sagt Dr. Michael Monet, Vorsitzender des Kreisverbands Rhein-Lahn. „Auch wir im Rhein-Lahn-Kreis können mitmachen“, betont Dr. Monet. Das mehrsprachige Onlineportal

futureu.europa.eu

steht allen Bürgerinnen und Bürgern für Ideen zu unterschiedlichen europäischen Politikbereichen offen. Diese sollen in die Arbeiten der Konferenz einfließen.

 

„Die Konferenz zur Zukunft Europas sehen wir als Aufforderung, uns zu überlegen, in welchem Europa wir leben möchten“, sagt Michael Monet. „Diese Debatte möchten wir auch hier vor Ort mit den Menschen im Rhein-Lahn-Kreis führen. Auf diese Weise wollen wir gemeinsam am nächsten Schritt der europäischen Einigung mitarbeiten“, sagt der Kreisvorsitzende.

 

Zwar sei die Vereinsarbeit pandemiebedingt derzeit noch schwierig, viele Veranstaltungen müssten weiter digital stattfinden. Dr. Monet ist aber zuversichtlich, dass im zweiten Halbjahr wieder mehr Begegnungen möglich werden. „Ich blicke hoffnungsvoll in die Zukunft und freue mich darauf, bei den künftigen Veranstaltungen der Europa-Union mit den Menschen im Kreis ins Gespräch über ihre Vision des Europas von morgen zu kommen“, so Dr. Monet.

 

Die Europa-Union KV Rhein-Lahn hat klare Vorstellungen von Europas Zukunft: „Die Einstimmigkeits-regeln im Rat der EU müssen weg, damit Europa endlich handlungsfähiger wird“, sagt Dr. Monet. Europa stehe mit Blick auf Klimawandel, Gesundheit, Digitalisierung oder Demokratie vor größten Herausforderungen. „Deshalb erwarten wir von der Konferenz zur Zukunft Europas konkrete und verbindliche Ergebnisse. Die EU braucht einen neuen Konvent, der eine Vertragsreform vorbereitet.“ Die Europa-Union setzt sich für eine weitere Vertiefung der europäischen Integration ein, an deren Ende die Gründung eines föderal verfassten europäischen Bundesstaates stehen soll.

 

Der KV Rhein-Lahn der Europa-Union fordert alle Bürger/innen, die sich mit der Weiterentwicklung Europas identifizieren, auf, das Online-Portal https://futureu.europa.eu zu besuchen.

Wir müssen zeigen, dass wir erwachsene Europäer sind und für unsere Kinder und Enkelkinder weiterhin ein Europa schaffen, dass ein starkes Mitspracherecht in der nachhaltigen Gestaltung unseres Planeten behält.

 

Europa soll bei Erhalt der kulturellen Identitäten weiterhin der Garant für Freiheit und Rechte der Menschen, weg von der eingeschränkten Lebensweise der totalitären Staaten, sein.

Einladung

an alle Mitglieder, Nichtmitglieder - interessierte Bürger, an der

3. Video-Konferenz in Corona-Zeiten teilzunehmen.

Am 29. April 2021 um 18.30 Uhr referiert Herr Heinz-Wilhelm Schaumann,

Vizepräsident der Europa-Union Deutschland e. V. zum Thema:

 

„Europa vor alten und neuen Herausforderungen – Was bringt die Zukunft für uns Europäer?“

 

Wir würden uns über eine rege Teilnahme freuen.

 

Der in Dernau (Ahr) wohnende Referent Heinz Wilhelm Schaumann ist auch Mitglied

des Experten- und Rednernetzwerks TEAM EUROPE der Europäischen Kommission.

 

Die Einschaltdaten bekommen Sie über folgende Mail-Adressen:

m_monet(at)yahoo.de  und

rumschmidt(at)t-online.de

 

 

2. Videokonferenz fand am 05. Februar 2021 statt

Gastredner war diesmal Herr Norbert Neuser, der für die SPD seit Juli 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments ist

Die Konferenz begann um 16.00 Uhr und konnte leider nur mit Schwierigkeiten auf Grund schlechter Internetverbindungen geführt werden.

Dr. Monet hieß die Beteiligten willkommen und dankte Herrn Neuer, dass er sich für unseren Verein Zeit nehmen konnte.

Dr. Monet stellte zuerst einen Mangel an der Informations-Verbreitung durch die Medien (Tageszeitung und Amtsblätter) fest, was seiner Ansicht nach noch mehr zur Entfremdung der Bürger zur Wahrnehmung der Arbeit des europäischen Parlaments als einzige demokratische Instanz in Europa führt.

In seinem Vortrag setzte Herr Neuser Akzente auf die aktuellen Ereignisse sowohl in Europa als auch auf der ganzen Welt. Angefangen bei der Corona-Bekämpfung, wo Europa sich auf jeden Fall noch mehr für die ärmeren Länder einsetzen sollte (Covid 19 stellt eine Weltgefahr dar, die überall gleichzeitig bekämpft werden müsste). Er bedauerte den Mangel einer konzertierten europäischen Haltung in Sachen Flüchtlingspolitik, die durch eine weit verbreitete nationalistische Haltung (in allen Ländern) zur Missachtung der humanitären Verpflichtung Europas führt.

Weitere Themen die Herrn Neuser besonders beschäftigen sind die Konflikte im Nahen Osten und am Horn von Afrika, die zu großer menschlicher Not führen. Weiterhin erwähnte Herr Neuser die diktatorischen Verhältnisse sowohl in Belarus, in der Ukraine und in Russland. Eine besser koordinierte Außenpolitik der europäischen Länder wäre wünschenswert; dies betrifft auch China.

Dem stimmten alle an der Konferenz Beteiligten zu.

Zum Schluss des Gesprächs begrüßte Herr Neuser die Zunahme des Engagements sämtlicher Schulen in Rheinland-Pfalz für die europäische Entwicklung.

Der Kreisverband plant weitere Videokonferenzen während der anhaltenden Corona-Pandemie.

Veranstaltungshinweis

Videokonferenz am 05.02.2021

Die EUROPA-UNION Kreisverband Rhein-Lahn freut sich, dass eine weitere Videokonferenz, diesmal mit dem Europaabgeordneten Norbert Neuser aus Boppard, am Freitag, 05. Februar 2021, 16.00 Uhr, durchgeführt wird.

Wir laden alle an Europa interessierten Bürger*innen ein, an dieser Konferenz teilzunehmen und freuen uns auf eine angeregte Diskussion.

Zur Teilnahme melden Sie sich bitte telefonisch im Büro des Europaabgeordneten Norbert Neuser unter 06742-804437 oder per Mail unter europabuero.neuser(at)t-online.de  an.

Nach der Anmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten, unter denen Sie sich als Gast an der Videokonferenz beteiligen können.

Videokonferenz am 23. November 2020

Europa-Union Rhein-Lahn hatte bei Videokonferenz Ralf Seekatz zu Gast. Klare Worte zum EU-Haushaltsgipfel und zur Impfstrategie vor Ort

Auch der Kreisverband Rhein-Lahn der Europa-Union unter dem Vorsitz von Dr. Michael Monet konnte wegen der Corona-Pandemie seit März keine öffentliche Veranstaltung mehr durchführen.

Umso erfreuter waren die Mitglieder, als ihr Vorstandsmitglied Matthias Lammert, Mitglied des Landtags, den Europa-Abgeordneten Ralf Seekatz für eine Videokonferenz gewinnen konnte. Viele an Europa interessierte Bürger nahmen an der Konferenz teil und diskutierten angeregt mit dem Referenten.

Ralf Seekatz berichtete über die aktuelle Arbeit in Brüssel, die unter den aktuellen Pandemiebedingungen eine große Herausforderung darstellt. „Dank der vielfältigen digitalen Formate steht die Arbeit in der EU aber nicht still“, betonte der Europa-Abgeordnete.

 

Seekatz informierte die Konferenzteilnehmer im Rhein-Lahn-Kreis auch über die aktuellen Haushaltsberatungen: „Beim zurückliegenden Haushaltsgipfel blockierten Polen und Ungarn die Verabschiedung der Corona-Hilfen aus eigenem Interesse. Eine Verknüpfung von Auszahlungen mit der Überprüfung rechtsstaatlicher Grundsätze lehnen sie ab.“ Für Ralf Seekatz stand daher fest: „Wer die Unabhängigkeit seiner Gerichte nicht gewährleistet und versucht, Einfluss auf richterliche Entscheidungen zu nehmen, wer Journalisten bedroht oder unabhängige Medien durch regierungsnahe Unternehmen übernehmen lässt, darf nicht von europäischem Geld profitieren.“ Er betonte weiter: „Wer sich nicht an unsere rechtsstaatlichen Grundsätze hält, sollte durch Kürzungen der EU-Mittel streng sanktioniert werden“.

 

Als Vorsitzender der Europa-Union Rhein-Lahn freute sich Dr. Michael Monet aus Scheidt (Verbandsgemeinde Diez) besonders, dass neben dem CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Lammert auch Landrat Frank Puchtler, Vorstandsmitglied Mechthild Schmidt und viele weitere Gäste an der Videokonferenz teilnahmen. 

Im Mittelpunkt der angeregten Diskussion stand dabei auch die Frage nach dem Zugang zu einem potenziellen Impfstoff. „Europa ist gut darauf vorbereitet, diese Impfungen anzubieten und auszuführen“, bekräftigte Dr. Monet. Alle Teilnehmer waren sich abschließend einig, wie wichtig der Austausch -  auch auf virtuellem Wege - insbesondere in diesen Zeiten ist, um die Demokratie zu stärken und den Zusammenhalt in Europa zu unterstützen.

Pressemitteilung

Europa-Union - Kreisverband Rhein-Lahn für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit „Keine Zugeständnisse an Budapest und Warschau“

Die überparteiliche Europa-Union - KV Rhein-Lahn ruft Politik, Verwaltung und Vereine im Rhein-Lahn-Kreis dazu auf, ihre Kontakte nach Polen und Ungarn zu nutzen, um zivilgesellschaftliche Kräfte zu stärken, die sich für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einsetzen. „Wir brauchen einen grenzüberschreitenden bürgerschaftlichen Dialog, der unsere gemeinsamen Freiheiten auf Basis unserer europäischen Werte stärkt“, zeigt sich Dr. Michael Monet, der Vorsitzende des größten proeuropäischen Vereins im Rhein-Lahn-Kreis überzeugt.

 

Die Europa-Union – KV Rhein-Lahn erwartet von der Bundesregierung, dass sie im Streit mit der ungarischen und der polnischen Regierung hart bleibt. Das gilt sowohl für die deutsche Stimme im Rat als auch für Deutschlands aktuelle Verantwortung als Ratsvorsitz. „Wir begrüßen die klare Haltung unserer niederländischen Nachbarn, dass es bei der Rechtsstaatlichkeit keine Kompromisse geben darf“, erklärt Dr. Monet.

Diese sind auch in anderen Ländern hin und wieder verbreitet. Das ist niemals akzeptabel.

Maulkörbe und Demokratie passen nicht zusammen.

„Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Rechte und Freiheiten in Europa verteidigt werden, sonst wird die Demokratie über kurz oder lang auch hier vor Ort Schaden nehmen.“

 

Dr. Monet warnt vor einem Aufweichen des Rechtsstaatsmechanismus, auf den sich Rat und Parlament mit großen Mehrheiten geeinigt haben. „Der Rechtsstaatsmechanismus sorgt dafür, dass EU-Gelder nur noch dorthin fließen, wo die demokratischen Spielregeln eingehalten werden“, erklärt der Kreisvorsitzende. „Das erwartet nicht nur die große Mehrheit der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler auch hier im Rhein-Lahn-Kreis. Das schulden wir auch denjenigen in Polen und Ungarn, die sich für die Unabhängigkeit der Justiz und die Freiheit der Presse einsetzen.

Europa kann sich nur unter Einhaltung demokratischer Regeln weiterentwickeln. Somit muss die Einstimmigkeit in der Vergangenheit verabschiedet werden (2/3- oder 3/4-Mehrheit tut es auch), um einen Weg zur Europäischen Verfassung zu schaffen.

 

Bei solchen Verstößen wäre dann die Möglichkeit gegeben, die Verantwortlichen vor Gericht zu zitieren. Jedes autokratische Verhalten ist de facto von einem hohen Maß an Korruption und Lügen begleitet und führt zur Vernichtung der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit“.

Veranstaltungshinweis der EUROPA-UNION KV Rhein-Lahn

Die EUROPA-UNION Kreisverband Rhein-Lahn konnte auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie seit März keine öffentliche Veranstaltung mehr durchführen.

Umso erfreulicher ist es, dass unser Vorstandsmitglied, Herr Matthias Lammert – Mietglied des Landtags und Mitglied des Kreistags – den Europaabgeordneten Ralf Seekatz für eine Videokonferenz

am Montag, 23. November 2020, 17.30 Uhr

gewinnen konnte.

Wir laden alle an Europa interessierten Bürger*innen ein, an dieser Konferenz teilzunehmen und freuen uns auf eine angeregte Diskussion.

Zur Teilnahme melden Sie sich bitte telefonisch bei Herrn Lammert unter 06432-924564 oder per Mail unter matthias-lammert(at)gmx.de. Hier bekommen Sie die Zugangsdaten, unter denen Sie sich als Gast an der Videokonferenz beteiligen können.

Mitgliederinformation

Liebe Mitglieder,

auf Grund der aktuellen Corona-Situation ist in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung sowohl auf Kreis- als auch auf Landesebene untersagt und auf 2021 verschoben.

Wir wollen Sie dennoch über den neuesten Stand im Kreisverband unterrichten.

Unser Kreisverband leidet, wie üblich bei allen Vereinen, an Verschleiß. Gegenwärtig zählen wir nur noch 27 Mitglieder.

Präziser: Nicht nur die Tatsache, dass altersbedingt unsere Mitgliederzahl stetig abnimmt, gelingt es uns auch nicht, Neumitglieder anzusprechen. Deshalb appellieren wir an Sie: Werben Sie in Ihrem Freundes-und Bekanntenkreis für Europa.

Vor der Coronawelle hatten wir angefangen (Diez und Hahnstätten), Bürgergespräche zum Thema Europa zu organisieren. Die anderen Verbandsgemeinden konnten wir leider nicht mehr besuchen. Diese Bürgertreffen werden wir jedoch, sobald es die Situation zulässt, wieder durchführen.

Auch musste wegen Corona die DOKULIVE-Präsentation in der Aula des Gymnasiums Diez abgesagt werden.

Was den Europäischen Wettbewerb betrifft, empfehlen wir Ihnen, sich unter www.europaeischer-wettbewerb.de zu informieren.

Unsere finanzielle Situation ist weiterhin abnehmend und beläuft sich aktuell auf 3036,52 €.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass uns Europa mehr denn je braucht.

Wir sind offen und dankbar für jede Anregung zur Belebung unseres Vereins.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft und bleiben Sie bitte gesund.

 

Es grüßt Sie herzlich

Der Kreisvorstand

Matthias Lammert, Dr. Michael Monet, Frank Puchtler, Mechthild Schmidt, Waldemar Winkler

67. Europäischer Wettbewerb 2020 EUnited – Europa verbindet!

Lara Bingel von der Grundschule an der Ringmauer Dausenau ist Kreis-, Landes- und Bundessiegerin

Auf Grund der Corona-Pandemie musste in diesem Jahr auf die übliche Feierstunde zur Preisverleihung im Kreishaus Bad Ems verzichtet werden.

Insgesamt wurden 90 Kreis-, 30 Landes- und 2 Bundessiegerinnen und Sieger aus 10 am Wettbewerb teilgenommenen Schulen ermittelt.

Die Kreis- und Landesjury konnten noch vor den Corona-Beschränkungen tagen, die Bundesjury musste die Siegerinnen und Sieger digital ermitteln.

Mittlerweile wurden in  der vergangenen Woche vom Vorsitzenden der Europa-Union – KV Rhein-Lahn, Dr. Michael Monet, alle Schulen besucht und die Preise für alle Siegerinnen und Sieger übergeben.

Am 67. Wettbewerb 2020 beteiligten sich bundesweit 75159 Schülerinnen und Schüler – ein erfreulicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent.

Nach den Sommerferien werden wir wieder allen Schulen im Rhein-Lahn-Kreis die Ausschreibungsunterlagen für den 68. Europäischen Wettbewerb 2021: Digital EU – and YOU?“ zuschicken. Wir laden schon jetzt herzlich zur Teilnahme ein.  

Pressemitteilung

„Den Geist der Schuman-Erklärung weitertragen!“ Europa-Union Vorsitzender Dr. Michael Monet zum Europatag

„In diesem Jahr feiern wir das 70. Jubiläum der Schuman-Erklärung. Sie war eine Sternstunde der Humanität und Weitsicht und ihre Kernbotschaft hat nichts von ihrer Bedeutung verloren“, sagt der Vorsitzende der Europa-Union KV Rhein-Lahn, Dr. Michael Monet. „Am 9. Mai 1950 legte der französische Außenminister Robert Schuman in seiner historischen Rede den Grundstein für die europäische Einigung. Mit seiner kühnen Idee, die damals wichtigsten Rohstoffe – Kohle und Stahl – von den früheren „Erbfeinden“ Deutschland und Frankreich gemeinsam verwalten zu lassen, setzte er auf Zusammenarbeit statt Konkurrenz, auf Gemeinschaft statt Nationalismus und auf Vertrauen statt Argwohn“, so Dr. Monet. 

Wie zeitlos Robert Schumans Grundgedanke ist, werde gerade jetzt in der Corona-Krise deutlich, in die dieses Jubiläum fällt. „Europa lässt sich nicht mit einem Schlage herstellen und auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung: Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen“, sagte Schuman in seiner Rede. „Diese Solidarität der Tat muss bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen überall in der EU wieder sichtbar und erlebbar werden“, fordert Michael Monet. Leider seien in der Corona-Krise nationale Reflexe sichtbar geworden, sei es bei einseitigen Grenzschließungen oder anfänglicher Konkurrenz bei der Beschaffung von medizinischem Bedarf. „Die Corona-Pandemie wie jede andere globale Herausforderung können wir besser bewältigen, wenn wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam solidarisch handeln. Corona stellt die EU und die Weltgemeinschaft auf eine harte Probe. Unsere Antwort darauf lautet: Besser zusammen und am liebsten Viele!“, unterstreicht der Kreisvorsitzende. „Schluss mit der Passivität und dem Bekenntnismangel für Europa. Wir Bürger müssen der Politik unser Engagement für Europa zeigen und proklamieren. Unsere Stille düngt den Nationalismus und die Xenophobie“.

„Wir können die Europawoche und den 9. Mai in diesem Jahr nicht mit öffentlichen Feiern und Veranstaltungen begehen. Wir wollen aber den Geist der Schuman-Erklärung weitertragen und gerade in der aktuellen Situation für noch mehr Zusammenarbeit und Solidarität in der EU werben“, erklärt Dr. Michael Monet. „Sich zwischen den USA und China zu positionieren wie manche in den Medien und der Politik andeuten, ist nicht die richtige Option: Europa vorantreiben ist der Weg der Unabhängigkeit und der Stabilisierung“.

„Der Friede der Welt kann nicht gewahrt werden ohne schöpferische Anstrengungen, die der Größe der Bedrohung entsprechen“ begann Robert Schuman seine Rede. „Dieser Leitspruch lässt sich auch auf die aktuellen Bedrohungen anwenden, sei es die Corona-Pandemie oder den Klimawandel“, ist Dr. Monet überzeugt.


 

Siegerehrung Europäischer Wettbewerb 2020

Die für den 3. Juni 2020 geplante Siegerehrung für den 67. Europäischen Wettbewerb muss wegen der Corona-Krise leider abgesagt werden.

67. Europäischer Wettbewerb 2020

 

 

Am 05. Februar 2020 traf sich die Jury im Kreishaus Bad Ems, um die eingereichten Kunstwerke zu sichten und zu bewerten. Die teilweise hervorragenden Arbeiten machten es der Jury nicht leicht, die Siegerinnen und Sieger zu ermitteln. 7 Schulen im Rhein-Lahn-Kreis beteiligten sich mit 215 Arbeiten am Wettbewerb. Auf Grund des im vergangenen Jahr eingeführten digitalen Anmeldesystems schrumpfte schon beim Europäischen Wettbewerb 2019 die Anzahl der eingereichten Werke schlagartig um ca. 50 %. Auch in diesem Jahr setzte sich die negative Entwicklung fort. Der Kreisverband Rhein-Lahn bedauert sehr, dass die Erfolgsgeschichte „Europäischer Wettbewerb“ auf diese Weise gestoppt wird.                              

Die Preisverleihung findet am 03. Juni 2020 im Rahmen einer Feierstunde im großen Saal des Kreishauses Bad Ems statt. Die Schirmherrschaft hat wie in jedem Jahr der Landrat des Rhein-Lahn-Kreises, Herr Frank Puchtler.

 

 

 

Nachrichten aus dem Kreisverband Rhein-Lahn

Protokoll der 

  1. Gesprächsrunde „Runder Tisch“ 

 

am 20. November 2019, 20.00 Uhr, im Restaurant „Das neue Mühlchen“ in Diez

Der Einladung folgten 4 Gäste. Der Vorstand der Europa-Union KV Rhein-Lahn war vertreten durch den Vorsitzenden, Dr. Michael Monet und die Schatzmeisterin Mechthild Schmidt.      Es entwickelte sich eine sehr angeregte Diskussion, die  

  • mit dem Vergleich der Systeme  „ Amerika  –  Europa“

eingeleitet wurde. Das Gespräch befasste sich dann 

  • mit dem Mangel an politischer Bereitschaft der Verantwortungsträger, zugunsten Europas auf die Natioalpolitik zu verzichten.

Ein weiteres Thema des Abends beschäftigte sich

  • mit der Jugend in Europa, für die die EU selbstverständlich ist. Ihre Gedanken gehen eher in die Richtung „Wird es diese Welt in 50 Jahren noch geben?“

Es wurde angeregt, Kontakt zu Schulen aufzunehmen und einen gemeinsam mit der Europa-Union gestalteten Europa-Tag als Schulprojekt durchzuführen, zur Unterstützung der Europazugehörigkeit der jungen Menschen.

  •  Es sollte nicht nur einen europäischen Führerschein sondern auch einen europäischen Personalausweis geben.

 

Um 21.20 Uhr wurde die 1. Gesprächsrunde beendet.

 

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Preisverleihung zum 66. Europäischen Wettbewerb

Am 07. Juni 2019 im Kreishaus Bad Ems

 

YOUrope – es geht um dich !

Unter diesem Motto führte der KV Rhein-Lahn den 66. Europäischen Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder durch. Zehn Schulen beteiligten sich auf Kreisebene am Wettbewerb. 258 eingereichte, zum Teil sehr anspruchsvolle Arbeiten hatte die Jury zu bewerten. Im Beisein des Schirmherrn, Herrn Landrat Frank Puchtler, konnte der Kreisvorsitzende, Dr. Michael Monet, 98 Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer Feierstunde im großen Saal der Kreisverwaltung Bad Ems Urkunden und Buchpreise für die besten Arbeiten überreichen. Eine herausragende Arbeit war ein Video des Sophie-Hedwig-Gymnasiums Diez. Dr. Monet freute es besonders, dass 14 Schülerinnen und Schüler auf Kreis-, Landes- und Bundesebene einen 1. Platz erreichen konnten.

Der Dank der Europa-Union – KV Rhein-Lahn galt zuallererst allen Schülerinnen und Schülern, aber auch den engagierten Lehrerinnen und Lehrern, die ihre Klassen zu der überwiegend bildnerischen Auseinandersetzung mit Europa aufriefen.

Die künstlerische Untermalung der Veranstaltung lag in den Händen der Kreismusikschule Rhein-Lahn.

Mit einem besonderen Dank an den Landrat, der immer wieder gerne die Schirmherrschaft für dieses große europäische Schülerprojet übernimmt, schloss Dr. Monet die diesjährige Preisverleihungsfeier.